Das Konzept der Physiotherapie
Die Ziele der Physiotherapie sind es, die Fähigkeiten der Patienten zu erhalten und zu verbessern, um das Selbstwertgefühl zu steigern und den Alltag wieder bestmöglich zu bewältigen.
Die KWA Klinik Stift Rottal hat dafür ein sehr speziell geschultes und erfahrenes Therapeutenteam (6 Physiotherapeuten, 2 Masseure) zur Verfügung, welche sich durch externe und interne Fortbildungen immer auf die aktuellsten Erkenntnisse in der Therapie einstellen können. Durch eine optimale Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Therapeuten können alle in unserer Klinik zur Verfügung stehenden Behandlungsmethoden patientengerecht und spezifisch umgesetzt werden. Dies stellt eine wesentliche Voraussetzung des Therapieerfolges dar. Unsere Therapeuten arbeiten alle stationsbezogen, um einen therapeutischen Wechsel für den Patienten möglichst zu vermeiden. Außerdem kann durch unser computergesteuertes Planungssystem auf die Wünsche des Patienten umgehend eingegangen werden.
Die physiotherapeutischen Basistherapien sind das Bobath-Konzept , Manuelle Therapie, FBL (Funktionelle Bewegungslehre nach Klein-Vogelbach), PNF (Propriozeptive Neuromuskuläre Facilitation) und die Cranio-Sacrale Ostheopathie. Alle diese Konzepte basieren auf neurophysiologischen Grundlagen und haben als übergeordnetes Ziel den Patienten zu möglichst „normalen“ Bewegungsabläufen zurückzuführen.
In regelmäßigen Teambesprechungen mit Ärzten, Therapeuten und Pflegepersonal werden die jeweiligen Veränderungen des Patienten mitgeteilt und die weitere Therapie besprochen. Der jeweilige Status des Patienten wird am Ende der Reha in einem Abschlußbericht dokumentiert, damit die Therapie zuhause optimal fortgeführt werden kann.
Die Behandlung erfolgt als Einzeltherapie bei Bedarf kann auch ein Co-Therapeut mit eingeplant werden. Daneben stehen für die Patienten verschiedene physiotherapeutische Gruppentherapien zur Verfügung.
Außerdem wurden die Therapeuten in verschiedenen Alternativtherapien ausgebildet. Zusätzlich kann in unserer Klinik die Matrix-Rhythmus Therapie nach Dr. Randoll durchgeführt werden sowie die Synergetische Reflex-Therapie nach Dr. Pfaffenrot bei Kindern.
Zusätzlich kann die gerätegestützte medizinische Trainingstherapie, die durch den Therapeuten individuell auf jeden Patienten angepasst wird, genutzt werden.
Im großen Feld der Elektrotherapie können verschiedene Formen der Mittel- und Niederfrequenztherapie (z.B. TENS, Blasenstimulationen) durchgeführt werden und zusätzlich kann im Stift Rottal die Magnetfeldtherapie und MentaMove Therapie (Mental gesteuertes Training von gelähmter Muskulatur bei z.B. Schlaganfall, Multiple Sklerose) durchgeführt werden.
Durch die gute Zusammenarbeit mit umliegenden Sanitätshäusern und Medizinproduktehersteller können unsere Patienten mit verschiedenen Lokomotionssystemen (z. B. Laufbandtherapie mit Gurtsystem) sowie die passiven und aktiven Ergometertrainer für Arme und Beine nutzen welche auf auch auf jeder Station zu finden sind so dass die Patienten auch an therapiefreien Tagen diese Therapie wahrnehmen können.
Um die Vitalfunktionen bei bettlägrigen Patienten zu verbessern kann eine physiotherapeutische Behandlung auf dem Stehbrett bzw. auf dem Stehpult durchgeführt werden.
Zusätzlich stehen unseren Patienten mit dem Bewegungsanalyse Gerät „Giger md“ dem Schwingungs- und Vibrationstherapiegerät „Galileo“ und dem neuen Gleichgewichts- und Balancesystem mtb hochwertige therapieunterstützende Geräte zur Verfügung.
Durch eine enge Kooperation mit einer indischen Yoga-Universität (SVYASA) kann die Klinik auf 4 zertifizierte Yogalehrer zurückgreifen welche Asanas (Bewegungs-) und Pranajama (Entspannungsgruppen) durchführen.
Im Bereich der physikalischen Therapie können die klassische Massage, Bindegewebsmassagen, Manuelle Lymphdrainagen/KPE und Fußreflexzonenmassagen durchgeführt werden. Außerdem stehen in der physikalischen Therapie vielfältige Formen der Wärmeapplikationen zu Verfügung (Paraffinfango, Heusack und Heißlufttherapie). Nach ärztlicher Abklärung können auch hydrotherapeutische Maßnahmen erfolgen (Stangerbäder, Vierzellenbäder, Wannenbäder, Kneipptherapie, Unterwassermassagen und therapeutische Bewegungsübungen im hauseigenen Thermalbad).
Diese physiotherapeutischen Maßnahmen und die physikalischen Therapien werden an 6 Tagen in der Woche durchgeführt um längere Therapiepausen zu vermeiden.
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