Audiovisuelle Wahrnehmungsförderung...

Konduktive Förderung...

 

Gehirntraining für mehr Leistungsfähigkeit

AVWF®: Durch Schallmodulation Spannung abbauen und Leistung fördern

Von Ulrich Conrady

„Ich habe vor anderthalb Jahren im Training festgestellt, dass irgendetwas mit mir nicht stimmt. Ich konnte den Ball nicht mehr so wahrnehmen und war praktisch in meinem gesamten Bewegungsapparat eingeschränkt. Ich war eigentlich immer kaputt und müde.“
Noch wenige Monate vor der WM kämpfte Henning Fritz, der Torwart der deutschen Handball -Nationalmannschaft, um seine ursprüngliche Leistungsfähigkeit. Nach dem Gewinn des Weltmeistertitels konstatierte er:
„In wichtigen Spielen halte ich wie in Trance, sehe nichts und niemanden, fische unhaltbare Bälle aus den Torecken, ohne dass ich hinterher erklären könnte, wie ich das angestellt habe.“

Wie kam es zu diesem sensationellen Comeback?

Das Geheimnis seines Erfolgs lüftete Henning Fritz kurz nach der WM: Er hatte in der Vorbereitung auf das Turnier die von mir entwickelte Audio-Visuelle Wahrnehmungs-Förderung (AVWF) genutzt. Dieses Training habe ich ursprünglich für meinen autistischen Sohn entwickelt. Es zeigte sich bald aber auch für die Förderung von Kindern mit motorischen Schwierigkeiten und Lernproblemen sowie Erwachsene mit Stress- und Depressionssymptomen hilfreich. Auch im Leistungssport erwies sich AVWF als effektiv.

Grundlage: Das autonome Nervensystem http://www.avwf.de/methode-AVWF/vegetatNerven.jpg

Die Wirkung der AVWF beruht auf einer Beeinflussung des autonomen Nervensystems. Während man früher das autonome Nervensystem nur als Kontrollsystem, z.B. von Herzschlag, Verdauung und Hautfeuchtigkeit angesehen hat, erkennt man heute, dass es weit größere und wichtigere Aufgaben im menschlichen Körper wahrnimmt. Nur wenn Sympathikus und Parasympathikus harmonisch zusammenarbeiten, ist ein gesunder Wechsel von Anspannung und Entspannung, von Arbeit und Erholung, Wachen und Schlafen möglich. Auf dieser Grundlage fällt es den Menschen leichter, über das bloße Überleben hinaus sich lernend höhere Kompetenzen zu erwerben und sich sozial zu engagieren.

Arbeitet der sympathische Anteil zu stark, befinden sich die betreffenden Menschen ständig im Alarmzustand (für Kampf oder Flucht) und haben große Schwierigkeiten, sich zu entspannen. Die hohe dauerhafte Anspannung der Muskulatur führt zu Veränderungen in der Tiefensensibilität und damit zu erhöhter Verletzungsgefahr, z.B. beim Sport. Bewegungsabläufe werden gröber und Beschleunigung erfordert einen erhöhten Kraftaufwand. Es kommt zu Aggressivität und Hyperaktivität.

Überwiegt hingegen der parasympathische Anteil (zu dem der Vagusnerv mit seinen verschiedenen Ästen gehört), fällt es den Betroffenen schwer, sich anzustrengen und die notwendige Energie zur Bewältigung ihres Alltags aufzubringen. Das kann letztlich zu Depressionen mit Hilf- und Hoffnungslosigkeit bis hin zu Apathie führen.

In den vergangenen Jahren ist die Zahl von Kindern mit Lern-, Bewegungs- oder Verhaltensstörungen gestiegen. Auch Stress und Depression sind weiter auf dem Vordermarsch. Die gute Nachricht aber ist: Das Grundprinzip bei der Regulierung des Nervensystems ist, dass der Körper selbst die notwendigen Ressourcen besitzt, um sich selbst zu heilen . Wenn es gelingt, die beiden Anteile des autonomen Nervensystems wieder in Balance zu bringen, führt dies zu einem anderen, effizienteren Verhalten und zu besserer Bewältigung schwieriger Situationen.

Doch wie kann das funktionieren? Die Audio-Visuelle-Wahrnehmungs-Förderung baut konkret auf der „Polyvagalen Theorie“ von Dr. Stephen Porges auf. Porges konnte zeigen, dass eine akustische Stimulation bei Kindern zu einer Regelung der gestörten Systeme führt. Nicht nur die Grundfunktionen wurden erheblich verbessert, es ergab sich auch eine deutliche Erleichterung bei der Bewältigung von schulischen Aufgaben.

Abbau von Spannungen

Es musste nur ein Zugang zum Vagusnerv (als Teil des Parasympathikus) gefunden werden, der neben efferenten Fasern auch afferente, also zum Gehirn hinführende, enthält. Als praktisch geeignet erwiesen sich hier die kaum bekannten Muskeln des Innenohres, die vom Nervus Vagus mit Impulsen versorgt werden. Seine gezielte Stimulation durch die von Tag zu Tag sich verändernde Musik aus dem AVWF-Gerät führt zum Abbau der hohen Anspannung mit positiven Auswirkungen auf Erholung und Tiefschlaf; die biochemischen Abläufe im Gehirn normalisieren sich, die visuelle und auditive Wahrnehmung wird geschärft und ihre Verarbeitung im Gehirn beschleunigt.

AVWF wirkt in vielen Facetten positiv auf das autonome Nervensystem. Die Behandlung erfolgt, indem Schallwellen so moduliert werden, dass sie als veränderte Musik zusammen mit der graphischen Umsetzung der Klänge positiv auf den Teilnehmer einwirken. Dies geschieht mit Hilfe spezieller Kopfhörer. Die Trainingseinheiten dauern etwa 60 Minuten, die Trainingsdauer wird individuell festgestellt.

 

Durch das Gehirntraining wird die Ursache, nicht das Symptom bekämpft.

Das Training erfolgt mit der von Conrady entwickelten Methode der Audio-Visuellen Wahrnehmungs-Förderung (AVWF®). Es werden Schallwellen so moduliert, dass sie als veränderte Musik zusammen mit der graphischen Umsetzung der Klänge positiv auf den Teilnehmer einwirken können. Dieser trägt dafür einen Kopfhörer und sitzt vor einem Monitor oder führt stattdessen unter Anleitung einzelne Übungen aus (Malen, motorische Übungen etc.).

 

 

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